Land:
Österreich/Moldawien/Italien
Preise:
ONE WORLD Filmfestival Brüssel 2012: Hauptpreis; CIVIS 2014: Medienpreis für Integration
Kategorie:
fragments16, fragments16: Fokus
Jahr:
2011
Dauer:
95 Minuten
Buch:
Ed Moschitz
Regie:
Ed Moschitz
Sprache:
Deutsch/ Rumänische OF mit deutschen Untertiteln

In einigen Regionen Moldawiens sind über 80% der Menschen arbeitslos. Aurica, Raia und Nataşa, drei Mütter aus einem kleinen moldawischen Dorf, kehren deshalb ihrem ärmlichen Heim den Rücken, um in Österreich und Italien illegal zu arbeiten. Sie führen ein Leben im Untergrund, jahrelang getrennt von Kindern und Familien. Der Wunsch nach einer besseren Zukunft fordert einen hohen Preis. Nach langer Zeit in der Ferne sind die Kinder erwachsen und die Ehemänner entfremdet. Im Westen nicht wirklich angekommen, stellen sie fest, dass ihnen ihre Heimat fremd geworden ist. „Mama Illegal“ zeichnet sieben Jahre im Leben der drei Frauen nach.

Inhabitants of poverty-stricken Moldavia sacrifice their savings and risk their lives to become illegal aliens abroad. The film follows three women, who work illegally as cleaners in Austria and Italy. Some of these workers have been separated from their children and family for many years. A melancholy portrait of the desperate inhabitants of a little piece of the Third World in Europe.